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H.I.T. = High Intensity Training


Vieles, was man zu diesem Thema lesen oder hören kann, hat mit der ursprünglichen Idee des H.I.T. = High Intensity Training (zu Deutsch: hochintensives Training) nichts zu tun. Deshalb hier eine kleine Übersicht.

Wenngleich H.I.T. (High Intensity Training) eine äußerst effektive und zeitsparende Trainingsmethode ist, ist sie natürlich nicht die einzige.

Sie ist neben der

  • Dauermethode (im Bereich des Ausdauertrainings) und der
  • Wiederholungsmethode (klassisches Mehrsatztraining im Bereich des Krafttrainings)

eine weitere, aber eben sehr empfehlenswerte Trainingsmethode, weshalb ich sie hier noch einmal kurz herausstellen möchte.

 

Was ist nun ein High Intensity Training (H.I.T.) ?

 

Die Hauptmerkmale:

a)  Sehr exakte Übungsausführung (relativ langsame Bewegungen)

b) Training bis zum Muskelversagen

c) Kurze Trainingseinheiten (max. 12 verschiedene Übungen)

d) Angemessene Erholung (max. 3 Einheiten pro Woche)

 

Wenn Sie die oben genannten Empfehlungen in Ihrem Training konsequent umsetzen, kommen Sie automatisch in den Genuss aller Vorzüge dieses Trainings.

(Anmerkung: Es handelt sich beim H.I.T. um ein progressives Widerstandstraining, d.h. ein Training mit Gewichten - vorzugsweise an hochwertigen Trainingsmaschinen.)

 

Die Vorteile:

  Zu a) Die relativ langsame Übungsausführung schont zum einen den passiven Bewegungsapparat (Gelenke, Sehnen, Bänder), und führt gleichzeitig zu einer optimalen Beanspruchung der Muskulatur.

 

Zu b) Eine Übung so lange fortzuführen, bis keine weitere Wiederholung mehr möglich ist, ist eine Grundvoraussetzung dieses Trainings. Erst diese letzte Wiederholung ist der eigentliche Stimulus! Aktivierung des Herz- und Gefäßsystems, des gesamten Stoffwechsels und Aufbau von Knochen, Sehnen und Muskeln sind die Folge.

 

  Zu c) Wenn Sie eine Übung korrekt ausführen (=langsame Ausführung bis zum Muskelversagen), werden Sie spüren, dass so ein Training relativ anstrengend ist. Es ist daher weder möglich, noch wünschenswert, viele Übungen in eine Trainingseinheit zu packen. Die Trainingsdauer ist also kurz (max. 30 Minuten).

 

  Zu d) Nach einem anstrengenden Training dieser Art braucht der Körper zum Wiederaufbau der Reserven neben Ruhe und Nahrung vor allem – Zeit! Die Erholungsfähigkeit ist individuell sehr unterschiedlich. Je stärker jemand ist, d.h. je auslastender das Training, desto länger ist die Erholungszeit (2-7 Tage). Dadurch entsteht - sozusagen als Nebeneffekt - zwangsläufig ein geringer Zeitaufwand.

 

Das H.I.T. (High Intensity Training) wurde entwickelt, um

  •   die Kraft und Muskelmasse,
  •   die Herz- Kreislauf Fitness sowie
  •   die Beweglichkeit zu verbessern.
  •   Ein besseres Muskel/Fett-Verhältnis und ein guter Verletzungsschutz sind weitere positive Folgen.

Der Erfinder Arthur Jones und sein Mitarbeiter Dr. Ellington Darden haben in den 1970er und 1980er Jahren mit neuartigen Trainingsmaschinen und ihrem speziellen Trainingskonzept die "Fitness-Szene" revolutioniert.

Wer mehr über die Ursprünge des H.I.T. erfahren möchte, findet mittlerweile auch gute Literatur. Links im Bild ein Klassiker von Ellington Darden aus dem Jahre 1985.

Amazon hat im Jahr 2013 einen Klassiker von Ellington Darden aus dem Jahre 1979 neu aufgelegt - allerdings nur als Kindle Edition. Der Titel des Buches: "Strength and Conditioning for Football". Hier erfährt der Leser/die Leserin am Beispiel von Football Spielern wie sich Sportler und Sportlerinnen mit dem H.I.T. umfassend fit halten und damit vor Verletzungen schützen können. Sehr empfehlenswert (!) wie auch die folgenden Autoren: Werner Kieser, Prof. Dr. Dr. Jürgen Gießing und Dr. Doug McGuff.

Mein persönlicher Favorit :-)

Wer nicht so viel lesen möchte...:-) hier ein nettes Gespräch mit einem Fachmann.

In obigem Video fällt der Name eines Mannes, der es mit dem High Intensity Training (H.I.T.) bis zum Bodybuildingweltmeister gebracht hat - Mike Mentzer.

Wer sich für die Ansichten dieses Mannes interessiert - hier geht`s zur Seite > Mike Mentzer

Und jetzt noch ein paar Webseiten zum Thema H.I.T.


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